Lavacake Labradors
Lavacake Labradors 

 

 

Mit meinem Mann und meinen drei Kindern lebe ich in Ratheim. Wir sind 2000, nach der Geburt unseres zweiten Sohnes hierher gezogen. Die ländliche Umgebung, der Adolfosee und die Rur, an der man kilometerweit spazieren gehen kann, liessen mich den Entschluss fassen, endlich einen Hund anzuschaffen. Hunde begleiten mich seit meiner Kindheit. Unser Familienhund als ich klein war, war ein Rauhaardackel. Aber in meiner Umgebung, bei Freunden und Verwandten lebten auch viele andere Hunde, zu denen ich mich immer hingezogen fühlte.  

 

 

Durch Ausbildung und Beruf, rückte der Gedanke einen eigenen Hund zu haben aber jahrelang in den Hintergrund. Erst nach dem Umzug und der Geburt unserer Kinder, wollte ich mir diesen lang gehegten Wunsch endlich erfüllen. Ich studierte sämtliche Rassen sehr genau. Es sollte ein Familienhund sein, der evtl. auch die Nähe zum See und zur Rur geniesst. So kam ich auf den Labrador. Ich wollte einen Labrador aus verantwortungsvoller Zucht. Ich besuchte einige Züchter, kaufte Bücher, informierte mich übers Internet. Im Oktober 2001 war es dann endlich soweit. Meine schwarze Labradorhündin Lara,  zog bei uns ein.

 

Mit Lara begann für mich die Liebe zum Labrador. Sie war für mich ganz bestimmt eine große Erfahrung und als mein erster eigener Hund, ein lang gehegter Wunsch. An Lara übte ich ... Wir gingen regelmäßig zur Welpengruppe, Junghunde- u. später auch Begleithundeausbildung, jedoch mit mässigem Erfolg ... 

Ich lernte das Dummytraining kennen, leider waren Lara und ich aber kein Team ... sie war sehr kreativ :) und ich der Sache nicht gewachsen.

 

Lara wuchs mit unseren Kindern auf, war eine Seele von Hund. Sie wurde zu Kindergeburtstagen eingeladen, fuhr mit 10 Kindern zum Familienwochenende an die Nordsee und war immer mitten im Getümmel. Sie war ein treuer Begleiter, immer fröhlich und freundlich, bis ihre schwere Erkrankung die ersten Spuren hinterliess. Sie starb bereits mit 7 1/2 Jahren und ihr letztes Jahr war gezeichnet durch ihre Herzerkrankung. Es war ein harter Schlag und eine schwere Zeit, die wir gemeinsam durchlitten ...

 

Es vergingen einige Wochen, dann stand jedoch schnell fest, dass es nicht unser letzter Labrador war. Ich studierte wieder die Welpenlisten und schaute mich um. Die Rechnung machte ich jedoch ohne meine Familie, die weniger Geduld bewiesen. Im Nachbarort fiel ein Wurf Labradors. Keine VDH-Zucht, sondern eine Verpaarung zweier ortsansässiger chocolatefarbener Labbis ohne VDH-Papiere. 

Ich hegte Zweifel, von Anfang an, habe mich aber nicht durchgesetzt. Sie war alles in allem kein einfacher Hund. Ich bin sehr froh, dass sie nicht unser erster Hund war ... Trotzdem wuchs sie uns sehr ans Herz und wurde, vor allen Dingen auch von unseren Kindern, sehr geliebt. Sie apportierte unermüdlich Dummy, Ball usw. Sie wollte arbeiten, am liebsten den ganzen Tag ...

 

Der Wunsch, wieder einen Labrador aus VDH-Zucht zu besitzen, blieb, und so machte ich mich wieder auf die Suche. Endlich wollte ich mir meinen Wunschtraum erfüllen. Es sollte ja eigentlich schon immer eine chocolatefarbene Hündin sein.

Durch einen glücklichen Zufall studierte ich eines Abends spät die Welpenlisten und traf dort auf eine Hündin, deren Welpenkäufer ganz kurzfristig abgesprungen waren.

 

Gleich am nächsten Tag fuhren wir nach einer langen E-mail und einem ebenso ausgiebigen Telefonat mit der Züchterin ins Sauerland. Wir nahmen unsere Coco gleich mit. Eine Entscheidung, die ich nie bereut habe, denn Coco ist mein absoluter Herzenshund. Gemeinsam hatten wir eine wunderbare, leider viel zu kurze Zeit. Sie war immer an meiner Seite, fröhlich, freundlich, absolut liebenswert, verschmust, schlitzohrig und oft auch ein wenig stur ...:)

 

Wir beschäftigten uns mit Dummy-Training, lernten gemeinsam das jagdliche Training kennen. Sie bereicherte mein Leben.

 

Von Anfang an war der Gedanke an eine eigene Zucht in meinem Hinterkopf. 2014 haben wir dann endlich alle Prüfungen und Untersuchungsergebnisse zusammen und erhalten eine Zuchtzulassung. Im Februar 2015 fällt unser A-Wurf. Unsere Coco wird Mama und es folgen 8 aufregende, erlebnisreiche Wochen mit unseren Welpen.

 

Aus unserem A-Wurf bleibt Anni (Lavacake Anneliese) bei uns. Unser Goldstück. Sie ist sehr leichtführig, hat reichlich "will to please" und macht mir wirklich große Freude. Sie ist auch "Zappelliese" und "mein kleines Känguruh", unser Baby, total verschmust und liebenswert, sehr intelligent und auch ein bißchen stur, wie die Mama ;)

 

Durch Annis Ausbildung beschäftigte ich mich intensiver mit der jagdlichen Arbeit und bestand im Frühjahr 2019 die Jägerprüfung.

 

Im Herbst 2017, nachdem Nelli über die Regenbogenbrücke gegangen war, schaute ich mich wieder nach einem Welpen um. Diesmal intensiver im Ausland. Ich stieß auf eine Wurfankündigung von Joanne Elrod (Kennel Tarimoor) in Yorkshire, schrieb eine lange E-mail, erhielt eine nette Antwort und wartete auf den Wurf, der am 15.11.2017 fiel. Es fielen 2 Hündinnen und 4 Rüden. Ich durfte wählen und flog im Januar 2018 hin. Die Wahl fiel auf Maggie (Tarimoor Crow Edge). Aufgrund der Tollwutbestimmungen war eine Abholung erst mit 15 Wochen möglich. Ich zögerte keinen Augenblick, in dem Wissen, dass Joanne gute Arbeit leisten würde.

Im März 2018 fuhren wir nach England um die kleine Maggie abzuholen. Es war ein Abenteuer! Ich denke sehr gerne daran zurück.

 

 

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